Originale Prüfungsfragen der Fischerprüfung in Bayern – mit den richtigen Antworten und Erklärungen. Der vollständige Fragenkatalog umfasst 1026 Fragen, die du alle kostenlos online üben kannst.
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Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf die Fischerprüfung in Bayern vor.
Erklärung: In unseren Süßgewässern gibt es von den Karpfenartigen (Cypriniden) mit Abstand die meisten Arten, deutlich mehr als von Lachs- oder Barschartigen. Merksatz: Karpfenartige sind die „Massenfische“ im Süßwasser.

Erklärung: Der Sterlet ist ein typischer Vertreter der störartigen Fische, daher ist nur diese Zuordnung korrekt. Steinbeißer und Perlfisch gehören anderen Ordnungen an und sind hier falsch zugeordnet.

Erklärung: Die meisten einheimischen Süßwasserfische haben ein Knochenskelett und gehören deshalb zur Gruppe der Knochenfische. Rundmäuler und Knorpelfische kommen im Süßwasser deutlich seltener vor.

Erklärung: Strömer und Moderlieschen sind typische kleine Weißfische und gehören zu den Karpfenartigen (Cypriniden), die keine echten Zähne im Maul, sondern Schlundzähne haben. Die anderen genannten Fischarten gehören zu anderen Familien.

Erklärung: Neunaugen sind keine richtigen Fische, sondern urtümliche Wirbeltiere mit rundem, saugnapfartigem Maul – sie gehören deshalb zu den Rundmäulern.

Erklärung: Schrätzer und Streber sind kleine Raubfische und gehören wie Barsch und Zander zu den barschartigen Fischen (Perciden). Renken, Elritzen und Moderlieschen gehören zu anderen Fischfamilien.

Erklärung: Die Goldorfe ist keine eigene Art, sondern eine Zuchtform des Nerflings (Aland). Merke: Goldorfe = goldfarbige Variante vom Nerfling.

Erklärung: Bei karpfenartigen Fischen sehen sich viele Arten sehr ähnlich, daher nutzt man zur sicheren Bestimmung die Schlundzähne. Entscheidend sind dabei die Anzahl und die Stellung dieser Schlundzähne.

Erklärung: Streber und Zingel sind typische Donaufische und stammen ursprünglich aus dem Flussgebiet der Donau. Merke dir: Diese beiden Spezialisten gehören zur Donau, nicht zu Rhein oder Elbe.

Erklärung: Merke dir: Im bayerischen Donaueinzugsgebiet sind ursprünglich nur typische Donaufische wie Huchen, Frauennerfling und Perlfisch heimisch. Die anderen genannten Arten kommen auch in anderen Gewässersystemen vor.

Erklärung: Der Zingel ist ein typischer Donaufisch: Seine natürliche Verbreitung ist auf das Einzugsgebiet der Donau beschränkt, im Gegensatz zu Aal und Strömer, die weiter verbreitet sind.

Erklärung: Beide Arten, Bachsaibling und Regenbogenforelle, stammen ursprünglich aus Nordamerika und wurden vom Menschen in bayerische Gewässer eingesetzt. Sie sind also nicht natürlich heimisch, sondern künstlich eingeführt.

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Offizielle Quelle: Prüfungsfragen – Staatliche Fischerprüfung in Bayern (LfL Bayern) · lfl.bayern.de
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