Originale Prüfungsfragen der Fischerprüfung in Hessen – mit den richtigen Antworten und Erklärungen. Der vollständige Fragenkatalog umfasst 563 Fragen, die du alle kostenlos online üben kannst.
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Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf die Fischerprüfung in Hessen vor.
Erklärung: Bei der Äsche erkennt man das Geschlecht an der Rückenflosse: Männchen haben eine deutlich größere, oft buntere „Fahne“, Weibchen eine kleinere, weniger auffällige Rückenflosse.

Erklärung: Fischsterben durch Sauerstoffmangel tritt vor allem in nährstoffreichen, flachen, stehenden Gewässern auf, weil dort viele Algen wachsen und beim Abbau viel Sauerstoff verbraucht wird. Je nährstoffreicher und wärmer das Wasser, desto schneller wird der Sauerstoff knapp.

Erklärung: Junge Fische wachsen prozentual am schnellsten, weil sie ihre Energie vor allem in Körperaufbau statt in Fortpflanzung und Erhaltung stecken. Daher ist die prozentuale Gewichtszunahme im Jungfischstadium am größten.

Erklärung: Die helle Unterseite und die dunkle Oberseite dienen der Tarnung: Von oben verschmilzt der Fisch mit dem dunklen Gewässergrund, von unten mit dem hellen Licht der Wasseroberfläche.

Erklärung: Baustellenabwässer mit Zement oder Kalk sind stark alkalisch und können dadurch ätzend wirken. Diese Ätzwirkung schädigt vor allem die empfindlichen Kiemen und Schleimhäute der Fische.

Erklärung: Fische sind wechselwarm, weil sie ihre Körpertemperatur nicht selbst regeln, sondern sie sich immer der Temperatur des umgebenden Wassers anpasst.

Erklärung: Schuppen können nachwachsen: Verliert ein Fisch Schuppen, bildet er an diesen Stellen Ersatzschuppen und bleibt nicht dauerhaft schuppenlos.

Erklärung: Die Krebspest betrifft vor allem unsere heimischen Flusskrebse, nicht alle Krebsarten. Ein plötzlicher, vollständiger Bestandseinbruch nur bei den heimischen Krebsen ist daher typisch für einen Krebspestausbruch.

Erklärung: An der Körperform erkennt man, ob ein Fisch eher in Grundnähe, im Freiwasser oder in starker Strömung lebt und ob er gut oder schlecht genährt ist. Alter oder Geschlecht lassen sich daraus nicht sicher bestimmen.

Erklärung: Gelbaale sind ausgewachsene Aale im Fressstadium, die im Süßwasser leben und sich dort Nahrung anfressen. Sie heißen so, weil ihre Bauchseite oft gelblich gefärbt ist.

Erklärung: Glasaale sind junge, noch fast durchsichtige Aale, die nach ihrer langen Meereswanderung an der Küste ankommen. Merke: „Glas“ = durchsichtig, „Aale“ = junge Aale an der Küste.

Erklärung: Gründeln bedeutet, dass Fische am Gewässerboden nach Futter suchen und es dort aufnehmen. Man kann sich merken: Gründeln = Nahrungssuche am Grund.

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Offizielle Quelle: Fragen- und Antwortkatalog Fischerprüfung Hessen (PDF) · landwirtschaft.hessen.de
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